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Neubau für Ingenieurswissenschaften an der FRA UAS

Land Hessen investiert 36 Millionen Euro in neues "Gebäude 7"

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat gemeinsam mit Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, dem Präsidenten der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), den Entwurf für einen Neubau auf dem Campus vorgestellt. Die Hochschule erhält ein neues „Gebäude 7“ für den Fachbereich Informatik und Ingenieurswissenschaften.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Vor zwei Monaten konnten wir den Entwurf für das Seminar- und Mehrzweckgebäude präsentieren, nun folgt schon die nächste gute Nachricht: Mit dem neuen Gebäude wird die Frankfurt UAS als Studien- und Forschungsstandort eine hochmoderne Infrastruktur für die Ingenieurwissenschaften gewinnen. Zudem wird ein erster wichtiger Schritt getan, um die Hochschule zur Nibelungenallee hin auch optisch deutlich aufzuwerten und damit ihre Präsenz im Stadtraum zu stärken. Hierfür stellen wir aus dem Hochschulbauprogramm HEUREKA 36 Millionen Euro zur Verfügung.“

Im bestehenden Gebäude 7 sind Labore, Lehr- und Büroräumlichkeiten des Fachbereichs Informatik und Ingenieurwissenschaften untergebracht. Das Gebäude soll im Sommer 2019 abgerissen werden; der Baubeginn ist für März 2020 vorgesehen.

Hervorragende Bedingungen für Studierende

Der Siegerentwurf für den Neubau wurde in einem nichtoffenen Wettbewerb ermittelt: Aus 45 Bewerbern wurden 15 ausgewählt und zur Teilnahme aufgefordert. Den ersten Platz erreichte das Büro agn Niederberghaus & Partner GmbH aus Ibbenbüren. Die Architekten schlagen einen fünf- bis sechsgeschossiger Neubau mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche vor. Er soll vor allem Platz für chemische und mechanische Labore bieten. Außerdem sind Werkstätten, Hörsäle, Seminarräume, Büroräume sowie ein teilweise zweigeschossiges Technikum vorgesehen. Das Technikum soll als „Aushängeschild“ der FRA-UAS von außen einsehbar sein.

Die Studierenden finden in den neuen Räumen hervorragende Bedingungen, um sich für neue Berufe mit guten Zukunftsperspektiven zu qualifizieren. Insbesondere die praxisnahen Studienanteile in Laboren und bei Projekten spielten bei der Planung eine große Rolle. So erhält beispielsweise der Bereich Erneuerbare Energien und Hochfrequenztechnik eine Außenversuchsfläche auf dem Dach. Hier werden Solarpanels und Antennentechnik installiert und in Lehre und Forschung eingebunden.

Bauboom an Hessens Hochschulen

„Ich freue mich mit der Frankfurt UAS, dass der Startschuss für die weitere Planung und Realisierung von zusätzlichen Flächen für die Lehre und zugleich für ein identitätsstiftendes Gebäude gegeben werden kann. Der fertige Neubau wird ein weiterer sichtbarer Beweis für den Erfolg unseres Hochschulbauprogramms HEUREKA sein. HEUREKA hat einen regelrechten Bau- und Modernisierungsboom an den hessischen Hochschulen ausgelöst. Das ursprünglich bis zum Jahr 2020 geplante Programm haben wir inzwischen bis zum Jahr 2026 verlängert, und die ursprünglich geplanten Investitionsmittel von drei Milliarden Euro um eine weitere Milliarde Euro aufgestockt. Somit stehen den hessischen Hochschulen bis zum Jahr 2026 insgesamt vier Milliarden Euro für Ausbau und Sanierung zur Verfügung“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

25.01.2018 
Source: Frankfurt University of Applied Sciences