Seiteninhalt
17.03.2026

Kreis und Frankfurt UAS kooperieren bei Praktikumsnetzwerk

Internationale Fachkräfte entscheiden zunehmend über die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen. Der Kreis Offenbach setzt deshalb gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences (kurz: Frankfurt UAS) auf das europäische Praktikumsprogramm der U!REKA European University. Die U!REKA European University ist eine transnationale Allianz von elf europäischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und 20 Partnern, darunter der Kreis Offenbach, die gemeinsam den Wandel zu klimaneutralen Gesellschaften gestalten wollen. Den Kern der Allianz bildet die Frankfurt UAS zusammen mit fünf europäischen Hochschulen. Das Praktikumsprogramm verbindet Hochschulen, Studierende, Unternehmen und Kommunen. Ziel ist es, den Wissenstransfer zu stärken und Studierenden aus dem Ausland die Chance zu geben, Praxiserfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln.

U!REKA vernetzt Partner in europäischen Metropolregionen. Als assoziierter Partner unterstützt der Kreis Offenbach diesen Austausch. Unternehmen in den 13 Kommunen erhalten dadurch Zugang zu qualifizierten internationalen Fachkräften in spe. Gleichzeitig eröffnen sich neue Perspektiven auf betriebliche Fragestellungen im regionalen Kontext. Teil des Programms sind mehrere europäische Hochschulen. Dazu zählen neben der Frankfurt UAS die Amsterdam University of Applied Sciences (Niederlande), die Hogeschool Gent (Belgien), die Metropolia University of Applied Sciences (Finnland), die Politécnico de Lisboa (Portugal) sowie die VŠB - Technická univerzita Ostrava (Tschechien). Damit deckt U!REKA unterschiedliche fachliche Schwerpunkte und regionale Perspektiven ab.

„Die Bedeutung internationaler Praktika für den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, betont Hochschulpräsident Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke. „Studierende arbeiten an realen Aufgabenstellungen und lernen Strukturen deutscher Unternehmen und Verwaltungen kennen. Dieser Austausch stärkt die fachliche Qualität und fördert interkulturelle Kompetenz.“

Das Programm richtet sich an alle Unternehmen im Kreis Offenbach, die internationale Praktikumsplätze anbieten möchten. Ausländische Studierende können in Forschungs- und Projektarbeiten eingebunden werden. Auch operative Tätigkeiten sind möglich. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich auf einen internationalen Austausch einzulassen und Aufgaben klar zu definieren.

Landrat Oliver Quilling bewertet das Programm als „wichtigen Beitrag zur Standortentwicklung“. Quilling: „Internationale Studentinnen und Studenten, die ihr Wissen und ihre Kompetenz in unserer Region einbringen, stärken die Innovationskraft der Unternehmen im Kreis Offenbach. Der Kreis profitiert von neuen Denkansätzen und gewinnt Sichtbarkeit im europäischen Hochschulraum. Alle Unternehmen, die englischsprachige Praktika anbieten können, sollten die Frankfurt UAS kontaktieren.“

Prof. Dr. Susanne Rägle, Vizepräsidentin der Frankfurt UAS, hebt die Bedeutung genau dieser englischsprachigen Praktika hervor. „Sie ermöglichen internationalen Studierenden einen niedrigschwelligen Einstieg in deutsche Firmen und Organisationen“, so Rägle.

„Unternehmen können konkrete Projekte bearbeiten lassen. Gleichzeitig lernen sie potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig kennen.“ Unternehmen, die sich beteiligen möchten, erhalten weitere Informationen bei der U!REKA-Referentin für internationale Praktikumsmobilität der Frankfurt UAS, Johanna Rieger, E-Mail johanna.rieger@fra-uas.de. Weitere Informationen zu U!REKA gibt es zudem unter www.ureka.eu sowie unter www.frankfurt-university.de/ureka.